Gerd Brantenberg

Die Töchter Egalias

Ein Roman über den Kampf der Geschlechter

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13,90

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Erscheinungsdatum: 01.12.2021

228 Seiten, 13,90 Euro

ISBN 978-3-96156-112-4

Das Buch begleitet Petronius, den Sohn der geachteten Direktorin Bram, durch die Stationen und Hürden, die viele junge Männer Egalias nehmen müssen, wenn sie einmal ein glücklicher und umsorgender Familienvater und Hausmann werden wollen. Doch Petronius und seine Freunde bedrückt der von Ungleichheit geprägte Alltag zunehmend und sie beginnen, sich zu organisieren. Die Auseinandersetzungen machen auch vor ihrem Privatleben nicht Halt und im Spannungsfeld zwischen Liebe, Schmerz und politischem Aktivismus sucht der werdende Mann nach seinem Platz in einer von Frauen dominierten Gesellschaft.
Gerd Brantenberg schaffte es, mit ihrer Umkehrung der Geschlechterverhältnisse Dinge zu verdeutlichen, die offensichtlich sein müssten, aber auch Strukturen offenzulegen, die nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich sind.
Manche mögen behaupten, dass es heute über Ungleichheit zwischen den Geschlechtern nichts mehr zu regeln gäbe, da die rechtliche Gleichstellung erreicht sei und Frauen (bzw. Männer in Egalia) alles werden können, was sie wollen. Der Alltag sieht jedoch ganz anders aus und dieses Buch bietet einen guten Anlass, auch für Männer, die sich selbst möglicherweise als fortschrittlich sehen, zu hinterfragen, auf welche Art und Weise im Kapitalismus Geschlechterdiskriminierung immer wieder reproduziert wird. Es wird hoffentlich als Ermutigung für Männer, Frauen und Menschen jeden Geschlechts wirken, den gemeinsamen Kampf gegen Unterdrückung und ein System, das diese braucht, um die Mehrheit auszubeuten, aufzunehmen.

Gerd Brantenberg wurde 1941 in Oslo geboren. Sie studierte Englisch, Geschichte und Politikwissenschaften und erwarb einen Master in Englisch an der Universität Oslo. Nach Abschluss ihrer Ausbildung arbeitete sie als Lehrerin an norwegischen und dänischen Gymnasien. Ihr ganzes Leben lang hat Brantenberg an der Gründung verschiedener feministischer und LGBT-Bewegungen mitgewirkt und war dort aktiv.

Ihr Debüt als Autorin gab Brantenberg 1973 mit „Opp alle jordens homofile“. Im Jahr 1977 erschien die legendäre Geschlechtersatire Die Töchter Egalias, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde, von Japan bis zu den USA. Nach „Die Töchter Egalias“ hat Brantenberg 10 Bücher geschrieben, meist Romane für Erwachsene, aber auch einen Jugendroman und eine Essaysammlung.

Pressemittelung des Verlags: https://manifest-buecher.de/manifest-verlag-legt-feministischen-klassiker-die-toechter-egalias-neu-auf/

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