Jeder Tag ist Frauen*kampftag! 8. März 2021 – Gepostet in: Aktuelles, Feminismus/LGBTQI*, Shopnews, Verlagsnews – Schlagworte: , , , , ,

Den internationalen Frauenkampftag gibt es inzwischen schon über einhundert Jahre. Aktuell ist es notwendiger denn je, dass weltweit Frauen (aber auch Männer) auf die Straße gehen, um für Gleichstellung in allen Lebensbereichen zu demonstrieren. Denn in der Corona-Krise werden viele Errungenschaften der Vergangenheit angegriffen. In den letzten Jahren haben sich in vielen Ländern feministische Massenbewegungen herausgebildet; bis hin zur Idee eines feministischen Streiktags unter Einbeziehung aller Arbeiter*innen im Spanischen Staat. Mit der Zunahme der Angriffe auf die Stellung der Frauen und Mädchen und des Kampfes gegen sie stellt sich vermehrt die Frage: Wie kann der Kampf gegen Unterdrückung geführt und mehr, als nur eine formale Gleichberechtigung erlangt werden und wie verbindet sich das mit dem Kampf für eine sozialistische Gesellschaft?

Um sich der Beantwortung dieser Fragen zu nähern, haben wir in den letzten Jahren einige Klassiker der marxistischen Literatur zu dieser Frage neu aufgelegt und haben weitere in Planung. In der Woche vom 8. bis zum 14. März gibt es eines der lieferbaren Bücher als eBook kostenlos zu jeder Bestellung ab 10 Euro dazu! Ihr könnt den Titel in Eurem Warenkorb hinzufügen. Eine Übersicht findet Ihr hier.

Dazu empfehlen wir Euch, schon einmal den Titel der russischen Revolutionärin und ersten Ministerin (Volkskommissarin) Alexandra Kollontai vorzubestellen: https://manifest-buecher.de/produkt/die-situation-der-frau-in-der-gesellschaftlichen-entwicklung/

Die Situation der Frau in der gesellschaftlichen Entwicklung.

Erscheinungsdatum: 15. Mai 2021

ca. 240 Seiten, 12,90 Euro

ISBN 978-3-96156-105-6

In den 14 Vorlesungen, die Alexandra Kollontai an der Swerdlow-Universität gehalten hat, verfolgt sie die verschiedenen Perioden der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung und untersucht, wie sich auf dieser Grundlage die Stellung der Frau änderte. Sie beginnt beim Urkommunismus und geht über die Antike, den Feudalismus, die kapitalistische Epoche bis hin zur Zeit nach der Oktoberrevolution. Dabei analysiert sie ebenfalls die bürgerliche Frauenbewegung, die ab dem 19. Jahrhundert entstand.

Im letzten Drittel erläutert sie, wie sich die Stellung der Frau durch die Oktoberrevolution und die Politik der Bolschewiki änderte. An letzterer hatte sie als erste Ministerin der Weltgeschichte – als Kommissarin für Wohlfahrt im Rat der Volkskommissare – selbst prägenden Anteil.

Sie hielt diese Vorträge mit der Perspektive, dass der Aufbau der sozialistischen Wirtschaft die materiellen Grundlagen dafür legt, der Unterdrückung der Frau ein für alle Mal ein Ende zu bereiten.

Alexandra Arnsburg ordnet in ihrem Vorwort einige Aussagen Kollontais, die möglicherweise wenig oder sogar missverständlich sind, in den Kontext der heutigen Bewegungen ein.

Steve Hollasky gibt mit seinem biographischen Abriss zu Beginn des Buches einen Überblick über die Lebensstationen und das Wirken der Autorin selbst.

Folgende Titel sind bereits erschienen:

Wolfram Klein: Clara Zetkin. Vorkämpferin der proletarischen Frauenbewegung.

Die Broschüre gibt es hier: https://manifest-buecher.de/produkt/clara-zetkin/

Das eBook gibt es hier: https://manifest-buecher.de/produkt/clara-zetkin-ebook/

Die Sozialistin Clara Zetkin ist heute noch Vielen ein Begriff für den Kampf um die soziale Gleichheit von Frauen und Männern und einem Ende der Geschlechterdiskriminierung. Doch sie stand noch für viel mehr. Entgegen der Ikonisierung unter dem Stalinismus stand sie für ein eigenständiges Denken und Handeln, das nicht frei von Fehlern war, wie sie selbst zugab. Sie initiierte nicht nur als eine der zwei weiblichen Delegierten auf dem Gründungskongress der Zweiten Internationale den internationalen Frauentag.

Clara Zetkin kämpfte gegen den Reformismus und für eine revolutionäre Veränderung der Gesellschaft. Dieser Kurs trieb sie zum Ende des Ersten Weltkrieges aus der SPD in die USPD und schlussendlich in die KPD. Trotzdem sie sich nie der organisierten Opposition gegen die Stalin-Fraktion anschloss, behielt sie einen eigenen Kopf.

Wolfram Klein würdigt den lebenslangen Kampf dieser außergewöhnlichen Frau, die sich gegen viele Widerstände stellte, in dieser kurzen Biographie, ohne dabei die Kritik an ihren Positionen vor allem ab den 20er Jahren auszusparen.

Leo Trotzki: Revolution und Frauenbefreiung

Erscheinungsdatum: 20. Juli 2020

40 Seiten, 4,00 Euro, ISBN 978-3-96156-092-9

Das eBook gibt es hier: http://manifest-buecher.de/produkt/revolution-und-frauenbefreiung-ebook/

Die Broschüre gibt es hier: http://manifest-buecher.de/produkt/revolution-und-frauenbefreiung-ebook/

Die Russische Revolution und die sie politisch anführende Partei der Bolschewiki haben dem Kampf um die Befreiung der Frau einen bedeutenden Platz gewidmet. Die Oktoberrevolution von 1917 hat mit der Enteignung der großen Kapitalisten und dem Kampf zur Überwindung der religiösen Vorurteile Errungenschaften den Weg geebnet, die selbst heute keine Selbstverständlichkeiten sind.
Frauen hatten in den revolutionären Bewegungen, besonders in der sozialistischen Bewegung eine bedeutende Rolle gespielt. Denken wir nur an die Kämpferinnen der Commune oder daran, dass die Textilarbeiterinnen von Petrograd am 8. März 1917 dem Sturz des Zaren den Weg bereiteten, woran der Weltfrauentag erinnert.
Die Texte stellen eine Sammlung von Schriften und Reden Leo Trotzkis zur Frage der Befreiung der Frau und der Rolle der Familie in der nachrevolutionären Gesellschaft dar. Sie geben einen Eindruck davon, welche befreienden Veränderungen die Revolution brachte und mit welchen Widersprüchen damals zu kämpfen war.

August Bebel: Die Frau und der Sozialismus

Das eBook gibt es hier: http://manifest-buecher.de/produkt/die-frau-und-der-sozialismus-ebook/

Das Buch gibt es hier: http://manifest-buecher.de/produkt/die-frau-und-der-sozialismus/

„Es darf nicht nach seinen Vorzügen oder Mängeln bewertet werden, es muss beurteilt werden nach der Zeit, in der es erschien. Und da war es mehr als ein Buch, es war ein Ereignis, eine Tat. Zum ersten Male wurde darin den Genossen klargelegt, in welchem Zusammenhange die Frauenfrage mit der geschichtlichen Entwicklung steht, zum ersten Male ertönte aus diesem Buche der Ruf: Wir können die Zukunft nur erobern, wenn wir die Frauen als Mitkämpferinnen gewinnen.“ Dies sagte Clara Zetkin über das Buch Bebels auf dem Gothaer SPD-Parteitag im Jahre 1896.

Zuletzt in der DDR erschienen, veröffentlicht der Manifest Verlag das Buch wieder, weil es zeigt, wie Klassenkampf und der Kampf um soziale Gleichheit und Geschlechterbefreiung miteinander verbunden werden können. Dieses Buch legt trotz einiger historisch überholter Ausdrucksweisen oder kleinerer Fakten die grundlegende Haltung revolutionärer MarxistInnen zu diesen Themen dar. Deshalb soll eine neue Generation von Bebel und den heutigen Kämpfen lernen: Kein Sozialismus ohne Befreiung der Frau!

400 Seiten, Juni 2018

ISBN 978-3-96156-044-8

Clara Zetkin: Zur Geschichte der proletarischen Frauenbewegung

Das Buch gibt es hier: http://manifest-buecher.de/produkt/zur-geschichte-der-proletarischen-frauenbewegung/

Das eBook gibt es hier: http://manifest-buecher.de/produkt/zur-geschichte-der-proletarischen-frauenbewegung-ebook/

Clara Zetkin gehört zu den bemerkenswertesten Personen der frühen deutschen Arbeiterbewegung. Indem sie die Geschichte der sozialistischen Frauenbewegung und ihrer Vorformen schreibt, gibt sie gleichzeitig einen Teil ihres Kampfes wieder. Zu einer Zeit, als die männlichen Teile des Proletariats noch zögerten, Forderungen nach Gleichstellung der Frauen, Zulassung zu Gewerkschaften und der Arbeit, in das offizielle Programm aufzunehmen, stand sie für einen unversöhnlich kämpferischen Kurs.
Entgegen aller Verlautbarungen der bürgerlichen Medien und Teilen der heutigen feministischen Bewegung, herrscht selbst in den entwickelten kapitalistischen Ländern alles andere als Sorgenfreiheit und Gleichheit zwischen Frau und Mann. Die Aufgabe heute ist komplex: Es gilt, die revolutionären Kräfte aufzubauen und die Arbeiterbewegung insgesamt und mit ihr eine sozialistische Frauenbewegung. Das Buch Clara Zetkins ist nicht etwa eine einfache historische Betrachtung. Sie gibt den Kampf um die Klassenorientierung und das richtige Programm wieder und bezieht unmissverständlich Stellung für eine revolutionäre Programmatik.
Alexandra Arnsburg gibt in ihrem Vorwort einen knappen Überblick, welche gravierende Ereignisse seit Erscheinen des Buches 1928 geschahen und wie die heutige Situation aussieht und ihr Fazit ist klar: Der Kampf um soziale Gleichheit ist international und er findet unmittelbar vor unseren Augen statt.

183 Seiten

ISBN 978-3-96156-027-1

Das eBook gibt es hier: http://manifest-buecher.de/produkt/ohne-befreiung-der-frau-kein-sozialismus-ebook/

Die Broschüre gibt es hier: http://manifest-buecher.de/produkt/ohne-befreiung-der-frau-kein-sozialismus/

Die russische Revolutionärin Alexandra Kollontai schrieb: Ohne Sozialismus keine Befreiung der Frau – ohne Befreiung der Frau kein Sozialismus. Die Rechte, die Frauen heute haben, sind ihnen nicht in den Schoß gefallen, sondern das Ergebnis eines immer noch fortwährenden Kampfes. Und das Erlangen juristischer Rechte heißt nicht, dass Frauen damit sozial und gesellschaftlich gleichgestellt wären. Selbst innerhalb der Arbeiterbewegung dauerte es viele Jahre, bis der Kampf um die Befreiung der Frauen einen anerkannten Platz im Kampf für den Sozialismus hatte und Frauen sich massenhaft in Gewerkschaften und Arbeiterparteien organisieren durften.

Conny Dahmen beschreibt ein wichtiges Kapitel im Kampf um gleiche Rechte: Die Möglichkeit, dass Frauen durch das Wahlrecht ihrer politischen Haltung Ausdruck verleihen können und im bürgerlichen Parlament repräsentiert werden. Sie weist auf die Beschränktheit der bürgerlichen VertreterInnen dieses Kampfes hin und zeigt auf, wie wichtig es ist, nicht bei formaler Gesetzgebung stehenzubleiben, sondern auch den Kampf der Frauen als Kampf der Arbeiterklasse um Befreiung zu sehen.

Im zweiten Teil sind eine Rede und Kapitel aus Clara Zetkins Buch von 1928 Zur Geschichte der proletarischen Frauenbewegung Deutschlands, in denen sie auf die wichtigen Unterschiede zwischen den verschiedenen Strömungen innerhalb der feministischen Bewegung und die Bedeutung einer Orientierung auf die Arbeiterklasse eingeht. Zuletztist eine kurze Rezension des Films Suffragette, der 2015 erschien, wiedergegeben, der das von Conny Dahmen behandelte Thema cineastisch aufarbeitete.

978-3-96156-012-7

52 S.,