Sebastian Förster

„Das Gefühl etwas bewegen zu können“

Die linke Jugendrevolte in Ostberlin

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9,90

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Erscheinungsdatum: 02.12.2019

115 Seiten, 9,90 Euro

ISBN 978-3-96156-084-4

»Wer die Jugend hat, hat die Zukunft,« so heißt es frei nach Napoleon Bonaparte. Die DDR-Bürokratie hatte in den 80er Jahren, als sie ihrem Niedergang Schritt für Schritt näher kam, die Jugend nicht mehr auf ihrer Seite. Ihre Karikatur auf die Ideologie des Sozialismus in Form der SED-Diktatur konnte vielen Jugendlichen mit ihrer täglichen Gängelung nichts mehr bieten.
Der Liedermacher Wolf Biermann schrieb gar die »Ballade von den verdorbenen Greisen.« Doch es war nicht die Frage, welche Generation in den Staaten den Ostblocks die Macht inne hatte, sondern die des Systems: Bürokratisch, von oben herab gelenkte Staaten auf der Grundlage der Planwirtschaft, die heute noch »real existierender Sozialismus« getauft werden.
Dass es jedoch unter jungen Menschen durchaus linke und wirklich sozialistische Alternativen zur Bürokratenherrschaft gegeben hat, zeigen die Biographien von Frank Ebert und René Henze. Beide waren zum Ende der DDR politisch in Ostberlin aktiv und stehen stellvertretend für verschiedene Strömungen der oppositionellen Jugend Ende der 80er Jahre.

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