Nikolaus Brauns

PKK – Perspektiven des kurdischen Freiheitskampfes: Zwischen Selbstbestimmung, EU und Islam

Schmetterling Verlag Stuttgart 2010; 510 S kartoniert, ISBN 3-89657-564-3

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26,80

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Für eine friedliche und demokratische Entwicklung im Mittleren Osten ist eine Lösung der kurdischen Frage unabdingbare Voraussetzung. Diese setzt aber die Beteiligung der von der Türkei, EU und den USA als terroristisch eingestuften Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) voraus, die mehr als alle anderen politischen Kräfte der Region den Willen der kurdischen Bevölkerung in der Türkei repräsentiert.
Ausführlich wird die hierzulande weitgehend unbekannte politische und programmatische Entwicklung der PKK von den 70er Jahren bis zur Gegenwart dargestellt. Eingegangen wird auch auf die Bedeutung der zivilen kurdischen Selbstorganisation und der Frauenbewegung.
Aufgezeigt wird, welche globalstrategischen Interessen einer Lösung der kurdischen Frage entgegenstehen, welche Verhältnisse in der von den USA protegierten kurdischen Autonomieregion im Nordirak herrschen und warum politische und militärische Unterdrückung in den kurdischen Gebieten der Türkei trotz einer von der islamisch-konservativen AKP-Regierung angekündigten „demokratischen Öffnung“ weitergehen. Gefragt wird nach Chancen und Risiken des EU-Beitrittsprozesses und den Auswirkungen des Neoliberalismus auf die Türkei.

Dabei lassen Nikolaus Brauns und Brigitte Kiechle keinen Zweifel daran, dass es eine wirkliche Befreiung der kurdischen Bevölkerung nur geben wird, wenn neben der kolonialen Unterdrückung auch der feudale Grundbesitz und der Kapitalismus als Grundlage von Unterentwicklung und Armut abgeschafft werden.

Abgerundet wird das Buch durch persönliche Erfahrungen aus Reisen in die kurdischen Landesteile der Türkei und des Irak.

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