Additional Information
| Weight | 0,3 kg |
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€18,00
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Veröffentlichung: 11. März 2026
Seiten: 164, Broschur
ISBN: 978-3-320-02439-0
Im Jahr 1976 gerät die DDR ins Wanken. Zwischen Parteidisziplin und wachsendem Zweifel zeigen sich erste Risse im sozialistischen Selbstverständnis: Der Tod des Fernfahrers Benito Corghi an der Grenze, die Selbstverbrennung des Pfarrers Oskar Brüsewitz und die Ausbürgerung Wolf Biermanns markieren ein Jahr der Krise.
In der überarbeiteten Neuauflage seines ursprünglich im Verbrecher Verlag erschienenen Buches »1976. Die DDR in der Krise« erzählt Karsten Krampitz von einem Staat, der seine Bürger immer stärker verbittert und zugleich das Zutrauen in seine eigene Zukunft verliert. Mit scharfem Blick und literarischer Präzision zeichnet er das Bild einer Gesellschaft zwischen Anpassung und Aufbegehren – eines Systems, das im Versuch, Stabilität zu wahren, seine Legitimation verspielt. Ein eindringliches Zeitporträt über den Beginn vom Ende der DDR.
Karsten Krampitz, geb. 1969 in Rüdersdorf, ist Historiker und Schriftsteller. Er schrieb für Straßenzeitungen, war an der Besetzung von Luxushotels beteiligt und Mitgründer von Mondkalb – Zeitung für das Organisierte Gebrechen. Sein Roman »Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung« wurde von der Kaspar Hauser Stiftung mit dem Matthias-Vernaldi-Preis für selbstbestimmtes Leben 2025 ausgezeichnet.
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