Sexindustrie und Prostitution

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3,00

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ISBN 978-3-96156-057-8

28 Seiten, 3,00 Euro
Die Debatte um das Verhältnis zur Prostitution wird international unter Linken geführt und auch in Deutschland gibt es zahlreiche Diskussionen – nicht zuletzt in der LINKEN und der linksjugend [‘solid]. Die Texte in dieser Broschüre machen sich für eine konsequent sozialistische Haltung stark, d. h. sie wenden sich einerseits gegen eine ganze Industrie, die Frauenkörper für Profite zu Objekten erniedrigt oder ganz verkauft, andererseits gegen die kapitalistische Gesellschaft, in der Frauen systematisch benachteiligt werden und die die Grundlage für Armut, Unterdrückung und Ungleichheit bildet. Die Autor*innen sind dabei keine neutralen Beobachter*innen, sondern aktive sozialistische Feminist*innen, die für eine Gesellschaft frei von Zwängen zum Verkauf des eigenen Körpers streiten. Beleuchtet werden unter anderem die ökonomischen Ursachen wie Armut und Arbeitslosigkeit, die Frauen in die Prositution drängen. Vor diesem Hintergrund gehen die Autor*innen auf zahlreiche Argumente der aktuellen Debatte ein, wie die Frage der »Freiwilligkeit« oder dass Prostitution eine Arbeit wie jede andere sei. Genauso werden Lösungsansätze auf der rechtliche Ebene wie das sogenannte »Nordische Modell« unter die Lupe genommen. Dabei werden auch auf Beschränkungen rein rechtlicher Ansätze hingewiesen. Denn um eine Gesellschaft frei von Prostitution und Frauenunterdrückung zu erreichen, müssen die ökonomischen Ursachen und das kapitalistische System abgeschafft werden.

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